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Denk ich an Deutschland in der Nacht….

16/09/2010

In Berlin versenken Politiker systematisch Milliarden im Lobbysumpf, in Hamburg wird gleichzeitig die Beratungsstelle für Scientologyaussteiger – weltweit einzigartig –  aufgelöst. Begründung: Es fehlen den verantwortlichen Politikern die nötigen finanziellen Mittel. In einer Größenordnung, die Politiker normalerweise gar nicht zur Kenntnis nehmen.  Mittel, die in diesem Falle  aber ausnahmsweise einmal sinnvoll angelegt wären. Scientology wird es freuen.

Eines kann man den daran beteiligten politischen Akteuren in Deutschland wahrlich nicht nachsagen – fehlende Kontinuität in ihrem Handeln.

wr/dvpj

2 Kommentare
  1. Hatamy permalink

    Zitat:
    „es gäbe ja genug Vereine die über diese Problematik aufklären. “
    mir ist kein einziger Verein bekannt, der Aufklärung betreibt. Sowas muss man schon selbst in die Hand nehmen.
    Die Begründung, dass angeblich die finanziellen Mittel fehlen, um diese wichtigen Informationsvereine zu gründen und auch zu halten, ist nahezu unglaubwürdig, wenn man sieht, wofür tatsächlich Geld unnötig zum Fenster rausgeschmissen wird.

  2. ….. eine ähnlichen Anfrage an die damalige Bundesfamilienministerin von der Leyen – esoterische Angebote gegenüber Kindern und Jugendlichen und daraus resultierende Folgen zu thematisieren – wurde von einer Mitarbeiterin des Ministeriums unter von der Leyens Aufsicht schlicht mit der Begründung abgewatscht, es gäbe ja genug Vereine die über diese Problematik aufklären. Mir stellen sich die Fragen: „Mit welcher Lobby tun das diese Vereine in täglicher, zeitintensiver und freiwilliger Arbeit? Welche wirtschaftlich-politischen Lobbyisten unterstützen pseudowissenschaftliche, pseudoreligiöse und esoterische Angebote? Welche staatliche Institution wird als nächste geopfert – die IDS in Halle vielleicht, welche sich grundlos verteidigen und rechtfertigen muss, um nicht der Sparwut zum Opfer zu fallen? Warum finanzieren Arbeitsämter unter von der Leyen – nunmehr Arbeit und Soziales – beispielsweise „Weiter(ver)bildungen“ zum „astrologischen Berater“ und ähnlichen Humbug? Hier sind die richtigen Fragen sicher oft die besseren Antworten, kritische Fragen an die Verantwortlichen. Und hinter jedem Verantwortlichen steht ein Gesicht und keine Behörde.
    (Auch die Opfer pseudoreligiöser Angebote haben ein Gesicht, siehe „Ein Weg hinters Licht“ – Warum findet dieser Fall erst nach dem Tod einer Betroffenen Beachtung in den Medien? Weil es Quote bringt?)
    Willkommen im 21. Jahrhundert – Aufklärung statt Scheinheiligkeit – http://www.religionsfreie-zone.de/ursel/index.htm

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