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Beten oder Handeln?

02/03/2012

Freie Presse, 02.03.2012, Lokalteil Plauen

Die einen beten:

CDU-STADTRAT – Fünf Interessierte bei Gebetstreffen

Plauen – Zum ersten von Stadtrat Tobias Kämpf ins Leben gerufenen Gebetstreffen sind fünf Interessierte erschienen. Mit der Resonanz zeigte sich der CDU-Jungpolitiker zufrieden. „Es muss sich erst noch rumsprechen, aber ich möchte, dass wir zu solchen Gebetstreffen vor der Stadtratssitzung wieder regelmäßig zusammen kommen“, so Kämpf. Auch kleine Andachten seien vorgesehen – allerdings nur im christlichen Sinne. Gläubige anderer Konfessionen seien zwar willkommen – „wir beten jedoch zu Jesus“, so Kämpf. (nd)

 … die anderen handeln:

Bürger fordern Korrektur der Politik  – Die Kritik aus dem Vogtland am Landesentwicklungsplan wächst. Die Bürgerplattform für demokratische Erneuerung nimmt die Landtagsabgeordneten in die Pflicht.

 ………….Der aktuelle Entwurf des Landesentwicklungsplanes lässt nun befürchten, dass die Region auf Dauer von der Entwicklung der großen Zentren abgekoppelt wird. Die Bürgerplattform fordert deshalb eine „konzertierte Aktion der Vogtländer gegen den weiteren Abbau von Behörden und Einrichtungen“ und „die Korrektur der eingeschlagenen Politik“. Bei einer Diskussion am Mittwochabend unterstützten 50 Besucher die Forderungen mit ihrem Applaus.

Der Einladung …..waren von den Landtagsabgeordneten …….. xxxxxx gefolgt. Ein Teil der CDU-Abgeordneten hatte sich laut Moderator Klaus Seidel entschuldigt, ein Teil auch nicht reagiert.

So ist das eben – auch  CDU-Abgeordneten müssen Prioritäten setzen. Politiker können nicht mit Andacht  überall sein.

(wr/dvpj)

From → Kommentar

One Comment
  1. stattschamanenBSR permalink

    Tobias Kämpf, der neue Kreuzritter von Plauen – von einem der auszog um über die eingeschlagene Integrationspolitik hinwegzugallopieren? Zwar sind Glaubens – und Religionsfreiheit ein Garant unserer Verfassung, im Sinne einer Stadtratssitzung und einem zuvor iniziierten Gebetstreffens sei aber an die Säkularisierung deutscher Politik erinnert. Die Plauener Bürgerinnen und Bürger brauchen eine geschickte politische Führung welche es vermag die Region und ihre Interessen in der Mitte eines vereinten Deutschlands und somit im Herzen Europas zu positionieren.
    Zwar lag mir beim lesen der ersten Zeilen unweigerlich der „klerikale Jungspund“ auf der Zunge, mit Blick auf sein jugendliches Alter seien ihm aber vorerst derartige ungeschickte Sprünge verziehen.

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