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Om Shanti – Die kleine Yogalehre der IKK Classic

16/01/2015

Das Magazin aktiv+gesund der IKK classic vom Januar 2015 begrüßte die IKK-Versicherten im neuen Jahr mit dem Sonnengruß und einem kleinen Yogalexikon. Yoga, so die frohe Botschaft der IKK, strebt die Anbindung des Körpers an die Seele und der Seele an das Universum an.  Om Shanti – mit Om als universelles Mantra und Klang des Universums. Wer dem Ruf des Universums folgt und seinen inneren Schweinehund überwindet, der kann sich über die Bezuschussung von zwei Yogakursen mit jeweils bis zu 90 € über das IKK-Gesundheitskonto freuen.

Nada-Yoga, so nachzulesen bei der IKK, hat seinen Ursprung in der heilenden Kraft des Klanges und deshalb stehen die Rezitation von Mantras sowie Atem- und Meditationstechniken mit Klang im Zentrum der Übungen. Beim spirituellen Kundalini-Yoga  liegt der  Schwerpunkt auf Meditations-, Atem- und Konzentrationsübungen , weniger auf den Asanas.

Yoga ist die indische Lehre geistiger und körperlicher Übungen. Die Wurzeln der Yoga-Philosophie liegen im Hinduismus und Teilen des Buddhismus.  Diese Philosophie betrachtet das Individuum als einen Reisenden im Wagen des materiellen Körpers. Der Wagen ist der Körper, der Kutscher der Verstand, die fünf Pferde die fünf Sinnesorgane, der Fahrgast die Seele, und das Geschirr heißt im Indischen „Yoga“.

Mehr dazu kann man auch bei Yoga-Vidya erfahren, einer spirituelle Gemeinschaft zur Propagierung von Yoga als Weg der Persönlichkeitsentwicklung und des spirituellen Wachstum mit dem Ziel der Öffnung zum Göttlichen in der Tradition von Swami Sivananda. Viele der in Deutschland tätigen Yoga-Lehrer  werden dort ausgebildet.

Beim von der IKK beworbenen Kundalini-Yoga in der Tradition von Swami Sivananda  kann es unter Umständen schon einmal dazu führen, dass der Kutscher bisher unbekannte Wege wählt.  Kundalini-Yoga weckt die Kundalini-Energie, die kosmische Urkraft in uns,  die gleich ein eingerollten Schlange am Ende der Wirbelsäule ruht. Durch die stufenweise Erweckung dieser Energie kann man das Höchste – die Einheit mit dem Absoluten – erreichen. Einmal geweckt, lässt der Kutscher die Pferde mit ihrem Wagen samt Fahrgast im Yoga von Swami Sivananda dann u. U. auf ganz anderen Wegen galoppieren , als vom Reisenden ursprünglich  geplant.

Die Asanas entstanden erst im Laufe der Zeit. Ihr vorrangiges Ziel ist, den Körper so zu kräftigen und zu mobilisieren, dass er möglichst beschwerdefrei über einen längeren Zeitraum im Meditationssitz  verweilen kann. Mit der Zeit erkannte man immer mehr die positive Wirkung der körperlichen Übungen auf das gesamte Wohlbefinden des Menschen.

Yoga als Entpannungs- und Fitnessübung ist jedem zu empfehlen. Man sollte aber den Ursprung des Yoga im Auge behalten. Yoga im ursprünglichen Sinne war und ist ein  spiritueller Weg, der vor allem die Suche nach Erleuchtung durch Meditation zum Ziel hat. So mancher Yogalehrer scheint sich genau diesem Ziel wieder verschrieben zu haben, sei es tatsächlich oder auch nur zu Werbezwecken. Mancher Fahrgast kann dadurch schon zu für ihn eigentlich ursprünglich nicht gewollten Zielen geführt werden, ohne das der Kutscher auch nur die geringste Ahnung davon hat.

Einen besonderen Tipp hat die IKK noch für richtige Kerle parat.  James Bond  hat es vorgemacht und Daniel Craig, Orlando Bloom oder Alec Baldwin  haben die Vorteile von Yoga schon lange erkannt. Wozu bei solchen Vorbildern noch selbst  den Kopf zerbrechen? Die indische Lehre, so die Botschaft der IKK, ergänzt wunderbar verschiedene Ausdauer- und Kraftsportarten. So fällt das Sixpack erfreulicherweise ganz nebenbei (!!)  an.  Wie das die IKK gemeint haben könnte, darüber sollte man   doch einmal nachdenken.

Alle, denen Yoga vielleicht doch zu anstrengend sein sollte, können sich einen Teil ihrer Beiträge von der IKK auch auf andere Weise erstatten lassen,  z. B. für weis(s)e Kügelchen. Über Phytotherapie und  anthroposophische Medizin kann man sich bei der IKK auch informieren.  Da sind noch einige Optionen offen.

(wr/dvpj)

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